"Eigentlich wollten wir das so für uns einmal testen. Wir hatten mit fünf Springern und etwa 20 Zuschauern gerechnet", verriet Axel Torbecke von der Strandarena Alfsee nach dem ersten Nachtspringen auf der Anlage. Doch manchmal kommt es doch ganz anders, als der Veranstalter sich das vorstellt... so beginnt der Bericht in der lokalen Zeitung im Osnabrücker Land zum Night- Jump Event, der am 10.7.13 veröffentlicht wurde.

Ja, es kam anders: nachdem in der Woche vor dem Event, der am 6.7.2013 an der Seilbahnanlage am Alfsee in Rieste durchgeführt wurde, eine kleine Pressemitteilung herausgegangen war, in der mitgeteilt wurde, dass die Anlage am Alfsee mal wieder im sportlichen Mittelpunkt steht, und Helge Schermer (Mitglied der Nationalmannschaft) einen Testlauf für ein Nachtspringen organisiert hat, war nicht nur das Teilnehmerfeld plötzlich einer Deutschen Meisterschaft würdig, auch die Zuschauer strömten in Massen, um das Geschehen zu verfolgen. Nach Einschätzung von Axel Torbecke dürften es wohl fast 2000 Zuschauer gewesen sein.

An den Start gingen Mitglieder aus der deutschen Nationalmannschaft wie Daniel Zinser und Björn Pech aus St. Leon, Philipp Heinicke aus Friedberg als Jüngster, Marius Schimanski aus Kiefersfelden und Julian Scherer vom Twistesee. Aber auch die anderen Springer ließen sich locken: Julia Meier- Gromyko kam aus Kalletal um sich als einzige Frau im Dunkeln zu beweisen, Torben Hoppe kam aus Schloß Dankern, Marc Kolb aus St. Leon, Michael Schmitz vom Twiestesee und auch Pascal Hiebenga vom Alfsee ließ es sich nicht nehmen, nach mehreren Jahren ohne Springen, seine Skier wieder auszupacken und im Dunkeln zu springen.

So waren aus fünf Springern schnell zehn geworden, so dass Organisator Helge Schermer und auch Ressortleiter Robin Senge darauf verzichteten, selber zu springen. Sie haben das Geschehen dann kommentiert und gefilmt.

In der Woche vor dem Event hatten die Organisatoren noch kräftig an der Ausleuchtung des Sees gefeilt. Nach dem ersten Test am Donnerstag abend war klar, dass noch mehr Scheinwerfer nötig waren, um auch die Landung zu sichern. So wurde noch ein Schweinwerfer direkt unter der Schanze installiert und mehrere Bojen ins Wasser eingebracht, um die Wasseroberfläche für die Landung sichtbarer zu machen.

Wichtig war auch zu testen, ob das Sprungweitenmeßsystem im Dunkeln überhaupt verläßlich funktioniert, damit man vergleichbare Werte bekommt. Das System arbeitete einwandfrei.

Das alles passte, zeigte sich dann auch in Sprüngen, die denen bei Tag in nichts nachstanden. Daniel Zinser gewann das interne Duell mit Björn Pech um knappe 20 Zentimeter. Er sprang auf eine Weite von 52,40 Metern und verwies Björn somit auf den zweiten Platz. Auf dem dritten Platz landete Julian Scherer.

Allen hat es viel Spaß gemacht und die Erfahrung gebracht, dass so etwas geht und so wird es hoffentlich im nächsten Jahr einen neuen Wettkampf im Night- Jump geben. Wir dürfen gespannt sein.

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